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Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München: Symbolism in Munich

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  Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater  23.-27. Oktober 1997 in München Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater ,  mit Augusto Boal In Rio de Janeiro wird auf den Straßen und in den Wohnvierteln direkte Politik gemacht: Theatergruppen spielen Themen der Leute und laden diese dabei ein, die Situationen, in denen sie unter Druck kommen, gemeinsam zu verändern. Augusto Boal war vier Jahre lang Stadtrat der 7-Millionen-Stadt und hat mit seinen mehr als 15 Mitarbeitenden in 19 Theatergruppen die protokollierten Vorschläge der BürgerInnen durchgearbeitet und daraus über 50 Gesetzes-vorschläge und Initiativen in den Stadtrat eingebracht, wovon 13 angenommen wurden.  Daneben gab es noch die Möglichkeit, Boal Empfehlungen für sein Abstimmungsverhalten in anderen aktuellen Angelegenheiten und in einer öffentlichen Abstimmung des Etats mitzugeben. Im Oktober 1997 trafen sich gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasilien, Finnla...

Sollen wir die Flüchtlinge aushungern? Inszenierte öffentliche Expertenanhörung 1998 Marienplatz München

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Angeregt von der Methode der " Chamber in the Street " von Augusto Boal , als eine Informations-Möglichkeit als Stadtrat im Legislativen Theater in Rio de Janeiro, die Bürger*innen über die Abstimmung in den "Kammern" zu informieren: Es können direkte Protokolle genommen werden, wie hier vom Bundesrat, aus dem sonst nie direkt öffentlich berichtet wurde: Sollen wir die Flüchtlinge aushungern? Montag, 27. April '98 von 17 - 19 Uhr am Marienplatz München [ entwurf ] [ bericht zum projekt ] vom 9.5.98 [ pressemitteilungen ] vom 23.+ 27. April 98 Am Podium: ExpertInnen aus der Flüchtlingsbetreuung, aus der Rechtsberatung, Kirchen und Verbänden, MitarbeiterInnen des Münchner und Bayrischen Flüchtlingsrates Im Publikum: PolitikerInnen, Parteien und Betroffene, PassantInnen, NachbarInnen und Sie Hintergrund: Die Bundes- und Länderregierungen wollen in einer sehr stillen Aktion über Bundesrat und Bundestag (ja, verkehrt herum!) in Mitwirkung der SPD die So...

Kritische Pädagogik: Wo stehen wir nun?

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An amerikanischen Hochschulen wird schon lange über Kritische Pädagogik geforscht und gelehrt, wovon in Täuschland nicht gesprochen wird.   Kritische Pädagogik: Wo stehen wir jetzt? Serie: Kontrapunkte : Peter McLaren und Joe L. Kincheloe Critical pedagogy: Where Are We Now? Book Review  Tony Ward Unser Bildungssystem ist in Aufruhr.   Viele würden argumentieren, dass es von der Rechten angegriffen und zu stark vereinfacht wurde.   Es wächst die Sorge, dass wir ein liberaler Nationalstaat mit einer zunehmend antiliberalen Bevölkerung und einer...

Anarchie

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Viel interessanter als ein Haufen Gleichgesinnter ist doch eine Gemeinschaft von Ungleichgesinnten. Sind Sie Anarchist? Machen Sie lieber den Selbst-Test statt eine Definition zu erwarten ... oya-online.de/article/read/1106.html   Sind Sie Anarchist? Machen Sie den Test – die Antwort könnte Sie überraschen! von David Graeber , erschienen in 22/2013 © Foto: Melville House Vermutlich haben Sie schon mal irgendwo gehört, was Anarchisten angeblich sind und glauben. Vermutlich ist alles, was Sie gehört haben, Blödsinn. Denn viele denken, Anarchisten seien für Gewalt, Chaos und Zerstörung und gegen jede Form von Ordnung und Organisation, oder sie seien durchgeknallte Nihilisten, die alles in die Luft jagen wollen. Weit gefehlt. Anarchisten glauben schlicht, dass Menschen zu einem guten Umgang miteinander finden können, ohne dass man sie dazu zwingen müsste. Eigentlich e...

Die menschliche Geschichte verändern: Soziale Rekonstruktionen

Die Geschichte verändern Wam Kat nennt es Soziale Rekonstruktionen, was sie in serbischen Dörfern als Brücken zwischen den Bewohnenden bauten, bevor die Front kam ... How to change the course of human history (at least, the part that’s already happened) David Graeber David Wengrow 2 March 2018 www.eurozine.com/change-course-human-history  1. Am Anfang war das Wort Seit Jahrhunderten erzählen wir uns eine einfache Geschichte über die Ursprünge sozialer Ungleichheit. Während des größten Teils ihrer Geschichte lebten die Menschen in winzigen egalitären Gruppen von Jägern und Sammlern.  Dann kam die Landwirtschaft, die Privateigentum mit sich brachte, und dann der Aufstieg der Städte, was eigentlich die Entstehung der Zivilisation bedeutete.  Zivilisation bedeutete viele schlechte Dinge (Kriege, Steuern, Bürokratie, Patriarchat, Sklaverei…), ermöglichte aber auch schriftliche Literatur, Wissenschaft, Philosophie und...

David Graeber: Gedanken zu Kropotkins "Gegenseitiger Hilfe"

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David Graeber hinterließ uns ein Abschiedsgeschenk - seine Gedanken zu Kropotkins "Gegenseitiger Hilfe" www.jewishvoiceforlabour.org.uk/article/david-graeber-a-life-to-remember Wir reproduzieren hier David Graebers eigene Minibiographie, gefolgt von einem Aufsatz von ihm mit Andrej Grubačić über Kropotkins gegenseitige Hilfe. Dieses Werk (erstmals 1902 veröffentlicht) ist das wichtigste des großen russischen Revolutionärs und führenden Theoretikers der anarchistischen Bewegung, Pjotr ​​(Peter) Kropotkin. Von bürgerlichen Kritikern entlarvt, von der marxistischen Linken ignoriert oder entlassen, hat es nach Ansicht der Autoren heute eine erhöhte Relevanz. Gegenseitige Hilfe hat sich als Schlüsselkonzept herausgestellt, das sowohl von Aktivisten als auch von Mainstream-Journalisten in den Besatzungsbewegungen und den verschiedenen Solidaritätsprojekten zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verwendet wird. Es wird in Mobilisierungen der Solidarität von Migranten in Gr...